am 03.03.2010 hielt ich einen Vortrag auf der CeBit im Forum Learning & Knowledge Solutions. Es war relative gut besucht – 20 Minuten sind immer wenig Zeit, aber das Thema leitet ja eh an sich kurz zu fassen. Deshalb habe ich mich hauptsächlich auf einige konkrete Beispiele fokussiert in denen versch. Tools von Wikis, Foren – Podcasts vorkamen- Vortrag s. unten.
Schön waren auch die Gespräche nach den Vorträgen mit Referenten und Zuhörern, z.B. über Content Harvesting: eine Methode die SAP nutzt um informelles Wissen (z.B. Inhlate die oft diskutiert werden in Foren) wieder in formelles (doku, microlearning etc.) zu überführen. Oder die Diskussion über die psychologischen Auswirkungen des ganzen Microansatzes und Web 2.0 - von Informationsüberflutung, kurze Aufmerksamkeitsspannen bis mangelndem Fokus der Wissensarbeiter. Hier helfen altbewährte Methoden wie priorisieren, Selbst & Zeitmanagement. Oder ein No-Media Day – um sich z.b. um seine wirklich wichtigen Aufgaben zu kümmern.
Die Folien sind auf dem Bildschirm und in Ruhe betrachtet noch beeindruckender als beim Vortrag. Allerdings frage ich mich, ob es bei diesen vielen verschiedenen Tools nicht auch Akzeptanzprobleme gibt? Wer nutzt was? Was wird akzeptiert, was eher nicht und warum? Auf jeden Fall ein üppiges Angebot..
Akzeptanzprobleme gibt es immer bei einem Teil der Belegschaft. Da ein Grossteil unserer Belegschaft jedoch IT-affin sind haben wir eher andere Herausforderungen, z.B.:
- wie finden sich Mitarbeiter in der Vielzahl der Tools, von Wikis, Blogs, Podcasts zurecht?
- wie findet man eine Balance zwischen lokalen/ dezentralen Tools & Initiative und einer Integrierten Infrastruktur
- wie können wir alleinstehende Aktivitäten in bestehende verbinden (Stichwort Blended 2.0 oder wie man informelles mit formellen integriert/ nciht nur davon losgelöst sieht)
….
Sehr stark werden jedenfalls die Wikis genutzt, teilweise auch als dezentral Portal “mis”braucht;
danach kommen Foren zu Diskussion/ Speziell in der Beratung & Entwicklung zu Technischen Fragen sehr stark
Als drittes kommen die medien (Podcasts, videos …), obwohl wir hier noch nicht so viel user generated content haben – daran arbeiten wir noch services und Tools bereitzustellen.
Denke der Grund der Nutzung ist immer ähnlich: Es muss einfach (consumable), schnell (=performant) zu nutzen sein sowie den Nutzern irgendeinen Vorteil bringen
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